Ubuntu Installation

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Basisinstallation

Grundsätzliche sollte Ubuntu (fast) alles an Hardware selbständig erkennen und es sollte kein großes Eingreifen nötig sein (außer bei exotischer Hardware). In diesem Beispiel wird die normale "Desktop Version" von Ubuntu empfohlen. Solang man im Zielrechner nicht mehr als 4GiB Arbeitsspeicher hat, sollte man zur 32Bit Version greifen.


Für ältere PCs mit weniger als 256MiB Arbeitsspeicher sollte man zum "Text based Installer" greifen.


Die Standart Ubuntu Installation verwendet Gnome als Desktop, welcher schnell, zuverlässig und mit Compiz (3D-/Grafikeffekte) auch sehr hübsch läuft. Auf halbwegs aktuellen Maschinen sauber und flüssig laufen. Als etwas ressourcensparender wird hier Xubuntu betrachtet, welches auf XFCE4 anstatt Gnome setzt. Für noch weniger ressourcenhunger kann man auch auf Lubuntu zurückgreifen, welches LFDE als Desktop benutzt.

Noch mehr Lesestoff hier im Wiki


Vorbereitung

In (fast) allen Fällen benötigt man das ISO-Image der zu installierenden Ubuntu Version. Finden kann man diese hier: Ubuntu Downloads.

Für eine persistente Installation auf der Festplatte sollte man den benötigten Speicher auf der Festplatte bereitstellen (vorhandene Partitionen verkleinern oder ggf. löschen.

Wenn mehrere Betriebssystem installiert werden, sollte zuerst Windows installiert sein, da Ubuntu dies erkennt und automatisch in den Bootloader einfügt.



Speicherbedarf/Partitionierung

Ubuntu benötigt in der Standartinstallation ca. 3GiB Festplattenspeicher, man sollte jedoch für das System 10-15GiB bereithalten bzw frei lassen.

Als empfohlende Partitionierung für Ubuntu könnte man folgende Beispielwerte nehmen:

10-15GiB für "/"  (System)
X MiB (Größe des Arbeitsspeicher) für "/swap" (Auslagerungsdatei, Hybernate)
Rest für "/home" (Persönliche Daten) ca. 3GiB Festplattenspeicher, nach oben offen

Insgesamt sollte manjedoch für das System 10-15GiB bereithalten bzw. frei lassen.




Installation per CD/DVD

Auf Ubuntu das Image herunterladen und auf CD bzw. DVD brennen.

Am Zielrechner sicherstellen das der PC von CD bootet, die CD einlegen und von dieser Starten. Bei der normalen CD/DVD sollte man auf der Gnome Oberfläche landen. Dort befindet sich auf dem Desktop eine Verknüpfung zum Installieren.


Installation per USB-Stick

Der USB Stick sollte mindestens 1 GiB freien Speicher in einer FAT Partition haben. Ferner sollten keinerlei Daten auf dem Stick gespeichert sein.

Zur Installation/Einrichtung unter Windows benötigt man Zwei Sachen:

Sobald man beides heruntergeladen hat, führt man den Universal-USB-Installer aus und folgt dort den Hinweisen.



Installation mit Wubi (Innerhalb von Windows)

Diese Art der Installation eignet sich vor allem um Ubuntu auszuprobieren, ohne größere Risiken und es bei Bedarf einfach wieder zu löschen. Hierbei wird Ubuntu wie ein Programm innerhalb von Windows installiert und eine "Loopback"-Datei für das gesamte Linux System erstellt. Quasi ein Image das dann beim Start von Linux geladen wird. Dazu trägt Wubi die Ubuntu Installation in den Windows Bootloader ein.

Download von Wubi

Hardware

  • WLAN-Besonderheiten Intel, Atheros, Cisco

Trackpoint

Auführliche Informationen, Auflistung aller Trackpoint-Arten in Thinkpads findet man im Ubuntu Wiki.


Seit Ubuntu 10.04 gibt es ein grafisches Tool zur Einstellung, dieses muss man zunächst Installieren:

sudo apt-get install gpointing-device-settings

Nun ruft man das Programm mit "System -> Einstellungen -> Pointing Devices" auf und nimmt im Abschnitt "Mausrad-Emulation" die Einstellungen vor.


Ein alternativer Weg ist alle Desktops mit xinput eine Konfigurationsdatei zu erstellen.

Hierzu erstellt man ein neues Script mit

sudo gedit /etc/X11/Xsession.d/99trackpoint


und fügt dort folgendes ein (es sollte eine leere Datei im Editor erscheinen):

# Trackpoint Scrollfunktion für alle relevanten Eingabegeräte aktivieren
xinput list | \
	egrep 'TPPS/2 IBM TrackPoint|DualPoint Stick|Synaptics Inc. Composite TouchPad / TrackPoint' | \
	sed 's/.*id=\([0-9]\{1,\}\).*/\1/' | \
	while read id ; do
		xinput set-prop $id "Evdev Wheel Emulation" 1
		xinput set-prop $id "Evdev Wheel Emulation Button" 2 
		xinput set-prop $id "Evdev Wheel Emulation Timeout" 200
		xinput set-prop $id "Evdev Wheel Emulation Axes" 6 7 4 5 # horizontal und vertikal
		#xinput set-prop $id "Evdev Wheel Emulation Axes" 0 0 4 5 # nur vertikal
done


nun kann man das Script händig starten:

. /etc/X11/Xsession.d/99trackpoint


Das Script wird automatisch bei der Benutzeranmeldung automatisch ausgeführt.

Festplattenschutz

Einfach Installieren mit:

sudo apt-get install hdapsd


Zum testen im Terminal folgendes Ausführen:

hdapsd


Bei einem Neustart lädt hdapsd automatisch.

Die Konfiguration von hdapsd kann man ändern unter /etc/default/hdapsd.

sudo gedit /etc/default/hdapsd

Fingerprint

  • Tabelle
  • Thinkfinger
  • fprint

Stromsparen

Hierzu erstmal Lesestoff im Wiki: Linux Stromsparen Das wohl wichtigste Tool in Linux um den Stromverbrauch zu ermitteln ist Powertop. Installieren kann man dieses mit:

sudo apt-get install powertop

danach einfach ausführen mit:

sudo powertop

Wichtig um aussagekräftige Werte zu ermitteln:

  • Laptop läuft auf Batterie (Stromkabel ziehen)
  • Laptop min. 5 Minuten ruhig stehen lassen wenn Powertop läuft


TLP

Zum Stromsparen empfiehlt sich zur Zeit die Scriptsammlung "TLP" von Linrunner.

Eine genaue Erklärung der Einstellungen und der Konfigurationsdatei findet man hier


USB Geräte

Zum Stromsparen ist es wichtig, nicht benötigte Geräte abzuschalten. Ferner verursachen USB Geräte eine höhere Systemlast, da der Prozessor immer wieder den USB Bus "pollen" muss, d.h. Abfragen, ob Meldungen/Ereignisse der USB Geräte vorliegen. Mit "TLP" werden z.b. hierzu funktionen Aktiviert um das USB Polling zu deaktivieren/reduzieren. Siehe hierzu die Wiki Seiten zu TLP


PHC / Undervolting

WICHTIG:

Undervolting kann zu Systeminstabilität, Abstürzen und Beschädigung der Hardware führen. Hierzu muss man genau wissen was man tut und welche Werte man benötigt.


Eine weitere Möglichkeit Strom zu sparen und das Gerät kühler zu halten ist das Undervolting. Hierzu muss man einen "PHC-Kernel" bauen bzw. benutzen und die jeweiligen Module laden. Hierzu noch mehr Lesestoff im Ubuntu Wiki.

Hierzu muss man zuerst die Fremdpaketquellen aktivieren und die Quellen aktualisieren:

sudo add-apt-repository ppa:linux-phc/ppa
sudo apt-get update

Danach wird der vorkompilierte Kernel installiert:

sudo  apt-get install  linux-generic-phc linux-headers-generic-phc


Nach der Erfolgreichen installation sollte man das System neu starten. Um festzustellen ob der neue PHC-Kernel geladen wurde gibt man folgendes in die Konsole ein:

sudo uname -r

taucht hier am Ende "-phc" auf, läuft der richtige PHC Kernel. Falls dies nicht der Fall ist, muss der Bootloader noch dem neuen Kernel bekannt gemacht werden. Dies geschieht mit:

sudo update-grub

Nun hat man einen Kernel der das Untervolten unterstützt, jedoch ist dies jetzt noch nicht aktiv. Hierzu benötigt man noch ein Modul, welches die Spannungssenkung durchführt.

Die jeweiligen Module findet man auf dem PHC-Forum in der Download-Sektion. Zum Beispiel direkt diese File.

Danach entpackt man die heruntergeladene Datei, wechselt in deren Ordner (im Terminal) und führt folgende Befehle (in dem Ordner!) aus um das Modul zu erstellen.

make prepare
make
sudo make install


[....] Muss weiter bearbeitet werden, nicht fertig [....]


Um zu prüfen ob das Modul korrekt geladen wurde, führt man folgenden Befehl im Terminal aus, welcher einem verschiedene Zahlen auswerfen sollte:

cat /sys/devices/system/cpu/cpu0/cpufreq/phc_controls 

Wenn etwas wie zum Beispiel:

11:44 8:29 6:19

erscheint, dann hat es funktioniert. Die jeweils ersten Werte stehen für die Taktstufen und sind nicht änderbar. Die hinteren Werte sind die VIDs (Volt-IDs) und geben die Spannung an. Die Beispielwerte sind von einem X60 mit T2400, wobei hier der letzte Werte 6:19 nicht änderbar ist, da die CPU für die niedrigste Taktstufe keine niedrigere Spannung zulässt.

Nun gilt es für seinen Prozessor die besten/geeigneten Werte zu ermitteln. Am besten lässt man hierzu einen Benchmark laufen, setzt die jeweilige Taktstufe fest und setzt langsam die VIDs (hinterer Wert) herab.

Die Werte kann man mit folgendem Befehl ändern:

echo "11:44 8:29 6:19" | sudo tee /sys/devices/system/cpu/cpu0/cpufreq/phc_controls

Um zu prüfen ob die Werte eingespielt sind, einfach den oberen Befehl (mit cat) erneut Ausführen. Hat man nun gute Werte ermittelt, kann man diese in die Konfigurationsdatei von TLP Eintragen, damit sie automatisch angewendet werden. Dies macht man mit:

sudo gedit /etc/default/tlp

Dort sucht man die Zeile mit PHC und ändert die vorhandenen Werte in die eigenen.

Grafikkarten

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